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Unser Verein:

DJK SV 26 Heessen

SCE Hamm

DJK SV 26 Heessen:

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Vielseitigkeit

Bezirksligamannschaft 1979

Willi Brinkmann, langjähriger Vorsitzender und einer der Mitbegründer der DJK SV 26, hatte dem damaligen VfR Heessen, dessen Mitglied er war, sein Versprechen gegeben, keinen Fußball in der DJK spielen zu lassen. Als der VfR sich aber zurückzog, um stabilere Zeiten abzuwarten, fühlte sich Willi Brinkmann nicht mehr an sein Wort gebunden. Fortan wurde der Fußball im Verein groß geschrie­ben, was bis heute noch so ist. Der Zulauf war für damalige Verhältnisse beachtlich und nach Aufnahme in den Verband spielten bereits eine Jugend- sowie zwei Seniorenmannschaften für die DJK. Obwohl es vor allem wirtschaftlich eine ungewöhnlich schwere Zeit war, mit einer erschreckenden Arbeitslosigkeit auch in den eigenen Reihen, wuchs der Verein weiter. Es gab eine Turnriege; unter Obmann Willi Ridder sen. kam der Handball dazu und im Sommer wurde zusätzlich Leichtathletik betrieben. Unvergessen sind hier die Klubkämpfe mit dem TuS 01 Heessen. Mit "Kiss" Wülfinghoff schlug sogar der westdeutsche Meister der Mittelstrecken seine Zelte in Heessen auf.
In den Anfangsjahren wurde oftmals nur der Mangel verwaltet und es musste viel improvisiert werden. Als der Kleist'sche Saal für die Turnriege nicht mehr zur Verfügung stand, musste man gar in eine Knabenschule umziehen. Dort bekamen die Turner einen Klassenraum zugewiesen, der viel zu eng war. Vorstellungen bei der Gemeinde hatten schließlich Erfolg und so wurde in den Jahren 1927/1928 eine Baracke als Turnhalle umgebaut. Am Einweihungstag erwachte bei einigen Sportlern "jenseits der Bahn" der Gedanke zur Wiedererweckung des VfR. Es geschah und nun musste sich die DJK ihren damaligen Sportplatz "Am Hexenteich" mit dem VfR teilen. Naturgemäß blieben freundschaftliche Reibereien und Spielerziehen nicht aus. Das wurde alles besser, als der VfR am Kappenbusch einen eigenen Sportplatz bekam. Der SV 26 war fortan wieder alleiniger Fußballverein - diesseits - der Bahn.
Sicher wäre die Weiterentwicklung in allen Abteilungen gewachsen, wenn nicht der 30. Januar 1933 am politischen Himmel gewesen wäre. Erst lief alles reibungslos weiter, als sei nichts, gewesen, doch die "Gleichschaltung" - auch im Sport - verbot den Spielbetrieb in der DJK.

Gedenkstein des SV 26 Heessen 
Treffpunkt der SVer. 

Neugründung

Der Krieg hatte schwere Lücken gerissen, der DJK-Geist drängte aber zum Neubeginn. Am 19. April 1953 fand die Gründungsversammlung im Saal Walters statt. Folgende Herren haben maßgeblich an der Neugründung mitgebastelt oder übernahmen Verantwortung als Fachwarte: Josef Hölscher (Handball), Alfred Berghoff (Tischtennis), Anton Tümmers (Leichtathletik), Bernhard Sickmann (Turnen), August Wächter, Schülerwart: Albert Wiemschulte, Jugendfußballobmann: Hans Geppert, Geschäftsführer: Willi Busch, Kassierer: Gerd Tiggemann, Pressewart: Heinz Kerkmann sowie als Beisitzer Willi Ridder sen. und Josef Neukötter.
Um den Neuaufbau der Fußballabteilung bemühten sich u.a. Ewald Nillies, Gerd Nillies, Heinrich Breer, Heinrich Brockmann, Rudi Orlowski und Bruno Demski.
Ende 1955 zählte die DJK fast 300 Mitglieder, das bedeutete eine Steigerung um nahezu einhundert Prozent innerhalb eines Jahres. Sportliche Erfolge verzeichne­ten in den Anfangsjahren vornehmlich die Leichtathleten. Karl Heinz Berghoff, Alfred Berghoff, Gerd Klüsener, Bruno Frerich, Gisbert Nolte, Clemens Sparding, Ewald Klosterkamp, Walter Nathues und Gerd Neukötter sind nur einige Namen, die durch ihre Erfolge den SV 26 weiter bekannt werden ließen.